Weitere Plätze mit neuer 8,33 Frequenz

Seit dem Erscheinen der ICAO-Karten haben sich bei zahlreichen weiteren Flugplätzen die Frequenzen im Zuge der Umstellung auf das 8,33-Raster geändert.
Die DFS stellt eine Frequenzliste zur Verfügung, die bereits mehrfach aktualisiert wurde. Die jeweils neueste Version veröffenticht die DFS hier:
https://www.dfs.de/dfs_homepage/de/Services/Customer%20Relations/Kundenbereich%20VFR/
Für die Kartenflieger ist es sicher eine gute Idee, die Liste auszudrucken und mitzuführen, da man sich auf diem ICAO-Angaben nicht immer verlassen kann. Aber aufgepasst: es handelt sich nicht um eine vollständige Liste der Flugplatzfrequenzen in Deutschland. Sie enthält nur die geänderten Frequenzen! Plätze, die auch im 8,33-Raster die Frequenz nicht ändern – wie z.B. Schleißheim (EDNX) – fehlen.
Die iPADs mit Skydemon und Co. sollten ja hoffenlich stets up-to-date sein.

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Neue VFR-Regelung für LOWI und LOWL

Die Einführung des innovativen GPS-An- und Abflugverfahrens mit EGNOS auf den Plätzen LOWI (Innsbruck) und LOWL (Linz) hat auch Auswirkungen auf den VFR-Verkehr – darauf weist Austro Control im Newsletter Ausgabe Juni 2018 hin. Unter anderem, da IFR An- und Abflugrouten teilweise durch den Luftraum G führen, ist der zeitgerechte Funkkontakt mit der zuständigen Flugverkehrskontrollstelle aufzunehmen, auch wenn man nicht beabsichtigt in den Luftraum D einzufliegen.
Näheres finden Sie Im Newsletter Download Newsletter Austro Control 6/2018 .

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Kurztest: Flugerfassungs-App von vereinsflieger.de

Die kostenlosen Probezeit für die neue Flugerfassungs-App von vereinsflieger.de endet am 30.6.2018 – also schnell noch testen!
Die App gibt es bisher für iOS, sprich iPhone bzw. iPad, also nicht für das Android Handy (lt. Anbieter in Vorbereitung).
Nach dem Start wird eine Verbindung zu vereinsflieger.de benötigt. Beim ersten Einsatz müssen die Accountdaten des Vereinsflieger-Kontos eingegeben werden. Danach werden die einige Daten vom Server übertragen (u.a. die letzten Flüge, die Daten der Flugzeuge etc.). Das kann z.B. im Vereinsheim per WLAN erfolgen, wenn das iPad keinen eigenen Internet-Zugang hat. Der Rest geht dann auch Offline.
Um die Flugdatenerfassung zu starten, muss zunächst das Flugzeug ausgewählt werden, dann einige Daten, die wir von der Browserversion her kennen (Startart, Name des Piloten und der Paxe, Start/Ziel etc.). Meist stimmt die Voreinstellung, sodass dies schnell vonstatten geht. Das Programm schlägt den aktuellen Zählerstand vor, der eigentlich stimmen sollte (wenn der Vor-Charterer seine Daten brav und zeitnah eingetragen hat); ggf. kann man die Daten auch korrigieren.
Nun geht’s los. Die Off-Block-Zeit wird durch Schalterklick definiert. Das war’s erstmal. Nun noch parallel Skydemon starten – ob die Programme sich wohl vertragen? Die Antwort heißt: ja! Man kann beide Apps gleichzeitig laufen lassen. Eines ist jeweils im Hintergrund und beide machen ihren Job. Nach der Landung und Abstellen des Flugzeugs klickt man noch „On Block“ und trägt den Zählerstand ein. Es ist praktisch, dass das gleich noch im Flugzeug erfolgen kann. Danach versucht die App, die Daten an den Server zu übermitteln. Auch hier: wer abseits von WLAN kein Netz hat, kann das später erledigen, sobald das iPad wieder eine Verbindung hat.
Start und Landung soll das Programm ja selbst ermitteln. Bei den Start- und Landezeiten waren sich die Flugerfassungs-App und Skydemon recht einig (Differenz um eine Minute). Enttäuschend aber: den Touch-And-Go hat die Vereinsflieger-App nicht erkannt! So muss man die Werte ggf. in der Browser-Version nachträglich nochmal korrigieren.
Fazit: Die Flugerfassungs-App ist kein vollständiger Ersatz für vereinsflieger.de, es geht lediglich darum, die Dateneingabe für die Flüge zu vereinfachen. Der erste Eindruck war gar nicht so schlecht. Allerdings muss man fast alle Eintragungen doch noch selbst vornehmen, außer der Start-/Landezeit, wobei das Zählen der Platzrunden offensichtlich nicht zuverlässig funktioniert. Der Mehrwert ist also nicht so riesig – als Gimmick ist das aber ganz nett. Ob es sich lohnt, noch dafür eine App zu installieren, das ist Geschmackssache. Der Preis scheint noch nicht fest zu stehen – es ist aber von einem jährlichen Abo die Rede.

Website des Anbieters www.flugerfassung-app.de

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Ausflugtipp: Einmal rum um Nördlingen

Eine dreiviertel Stunde Blockzeit und schon ist man von Oberschleißheim aus in Nördlingen (EDNO). Die Besucher werden superfreundlich (!) empfangen und können gegen eine Spende (Vorschlag € 2,50) Fahrräder ausleihen. Die Bikes sind zwar nicht mehr ganz taufrisch, aber langen für die 15 Minuten Fahrt in die Nördlinger Altstadt allemal.
Am Löpsinger Tor angekommen, kann man zuerst in Richtung Zentrum schlendern oder gleich die obligatorische Runde auf der Stadtmauer beginnen. In ca. 2,8 Kilometer hat man die Stadt einmal komplett umkreist. Ziemlich genau auf der Hälfte der Strecke, im Bergertor, gibt es ein uriges Café.
Wer noch mehr Überblick haben will, der steigt die 250 Stufen des Kirchturms St. Georgskirche (genannt „Daniel“) hoch.
Oder man lässt es ruhiger angehen und schaut sich die Altstadt an. Früher oder später landet man dann in einem der zahlreichen Cafés und Gasthäuser. Hier zeigt sich der touristische Charakter der Stadt, die dennoch auch Mitte Juni bei allerbestem Wetter an einen Samstag keinen überlaufenen Eindruck gemacht hat. Alles überschaubar und gemütlich.
Im Bereich von weniger als einer Stunde Flugzeit um Schleißheim herum gibt es eine Menge lohnender Ausflugsziele. Komisch, dass man Nördlingen kaum auf dem Radar hat. Fazit: es muss also nicht immer Richtung Süden gehen!

Los geht’s mit den Leihfahrrädern.
Ein Besuch des Stadtmauer-Museums ist die Gelegenheit den Löpsinger Turm zu besteigen. Dies ist der Blick aus dem obersten Stockwerk.
Stadtmauer und Turm.
Das Café auf der Stadtmauer.

 

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Ausflugtipp: Schloss Zeil in Leutkirch

Häufig führen Trainings- oder Genussflüge von Oberschleißheim aus zu Plätzen im Umkreis von nicht mehr als einer Flugstunde. Wenn man nicht allzulange bleiben will, läuft es oft auf den Besuch des ansässigen Flugplatzrestaurents heraus. Als Alternative bieten sich kleinere Unternehmungen an, die in zwei, drei Stunden machbar sind. In unserer kleinen Serie wollen wir ein paar Anregungen geben. Diesmal geht es um das Schloss Zeil in der Nähe des Flugplatzes Leutkirch.

Leutkirch im Allgäu (EDNL) ist von Schleißheim aus in ca. 40 Flugminuten zu erreichen. An dem lebhaften Platz mit viel Verkehr, Fallschirmsprungbetrieb und einer Flugplatzwirtschaft mit schöner Terrasse wird es nicht langweilig. Aber auch die Umgebung des Platzes hat einiges zu in petto.

Wenn man nicht viel Zeit hat, bietet sich beispielsweise ein Ausflug zum Schloss Zeil an. Den Weg kann man zu Fuß in gut 30 Minuten schaffen – oder aber man leiht sich eines der vier Fahrräder aus, die der Tower für 5€ Gebühr zur Verfügung stellt.

In Unterzeil müssen sich die Radler sich entscheiden, ob der Anstieg zur Burg über die Landstraße oder den Fußweg durch den Wald (Abzweigung Höhe Schloßbergweg 16) erfolgen soll. Der Waldweg ist ca. 600 m lang, wobei knapp 100 Höhenmeter überwunden werden müssen. Da man das Rad schieben muss, kann der Anstieg schon zu einer schweißtreibenden Angelegenheit werden. Dennoch empfehlen wir diese Variante, da die Landstraße auch 7% Steigung hat, was mit dem Dreigangrad und ohne Fahrradweg auch kein Spaß ist.

Am Schloss angelangt, wird sich der Besucher erst einmal in der idyllischen Schloßgaststätte von den Strapazen des Anstiegs erholen und danach das weitläufige Schlossgelände erkunden.

Runter geht es dann per Rad auf der Landstraße (hier werden nur noch die Bremsen benötigt) oder zu Fuß zurück auf dem Waldweg.

Bei unserem nächsten Leutkirch-Besuch werden wir bei app2drive ein Auto buchen und in das Automuseum von Fritz B. Busch besuchen. Auch über diesen Tripp werden wir hier berichten.

Aufstieg

Belohnung

Kultur

Hier profitieren wir vom Energieerhaltungssatz.

Und auf dem Flugplatz gibt es eigentlich immer etwas zu sehen.

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18.5.-26.8.18: SICHTflug im Deutschen Museum

Bis zum 26. August 2018 läuft noch eine Sonderausstellung in der Flugwerft des Deutschen Museums in Oberschleißheim mit Aufnahmen des Luftbildarchäologen Klaus Leidorf. Auch in Zeiten von Google Earth faszinieren die ästhetischen Luftbilder aus ungewöhnlicher Perspektive. Unser Tipp das „Klang-Luftbild-Konzert“: Am Sonntag (10. Juni) um 11 Uhr können Besucher die Ausstellung für ca. 2 Stunden mit Musikbegleitung genießen.
Mehr Infos auf der Website des Deutschen Museums

Luftbild vom Rathausturm am Marienplatz in München, vor dem die Touristen auf das Glockenspiel warten. Foto: Klaus Leidorf

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Ausflugtipp: Surschnitzel in St. Johann

St. Johann ist von Schleißheim aus der nächste Platz mit „Alpenfeeling“. Normalerweise setzt man sich in den Wirtsgarten der Flugplatzgaststätte, genießt den Blick und schaut dem bunten Treiben (Motor-, Segelflug, Fallschirmsprung) zu.

Als Alternative bietet sich ein Abstecher in den Ort St. Johann an, welcher zu Fuß in 20 Minuten problemlos zu erreichen ist. Im Ortskern lockt zum Beispiel eine Eisdiele mit ihren Spezialitäten. Für richtigen Hunger ist der „Huber-Turm“ eine Empfehlung wert – zumal die Öffnungs- und Küchenzeiten nicht so eingeschränkt ist, wie die der Restaurants im Ortskern. Der kleine Gastraum befindet ganz oben im Turm und hat eine schmale bewirtschaftete Terrasse über drei Seiten mit Rundumblick. Für die Paxe gibt es eine schöne Bierauswahl der namensgebenden Huber Brauerei. Zum Essen vielleicht ein paniertes Surschnitzel? Schmeckt ein wenig wie Kassler – paniert ungewohnt, aber gut! (Turmstüberl im Huber-Turm, Brauweg 2, St. Johann, +43 5352 62221 15, Mo-So 10:30 – 22:00)


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Update: pilotrad.io „on air“

Der erste deutschsprachige Radiosendender, der sich speziell an Piloten wendet, hat heute sein Programm aufgenommen. Zu erreichen ist der Internet-Sender über die URL pilotrad.io.

Zwischenfazit nach einigen Tagen: Außer den Pilotradio-Jingles („Pilotradio wünscht euch einen guten Flug“) die jeweils nach drei bis vier Musiktiteln eingeblendet werden, halten sich die Wortbeiträge schwer in Grenzen. Nun sind Thore Laufenberg, dem Betreiber von Pilotrad.io, auch noch die Moderatoren abhanden gekommen, sodass das Programm praktisch nur noch aus Musik-Gedudel besteht. Die Auswahl der Titel versucht deutlich, den Mainstream für die Generation zwischen 40 und 60 (70er Jahre Rock, viele deutschsprachigen Titel, Country) zu treffen. Kurz: als Hintergrundmusik in der Werkstatt sicher ok, von einem interessanten Infosender für die Luftfahrt aber weit entfernt. (tss)

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