iOS-App zur Flugdaten-Erfassung

Für unser Buchungssystem „vereinsflieger.de“ gibt es jetzt eine iOS-App (iPhone und iPad) zur Flugdatenerfassung. Eine Version für Android ist in Vorbereitung. Die App soll die Flüge anhand von GPS-Daten automatisch erfassen und gleich in den Vereinsflieger eintragen.
Die Testversion gibt es kostenlos; ab dem 31. Mai wird ein kostenpflichtiges jährliches Abonnement benötigt. Wir werden die App testen und in Kürze an dieser Stelle berichten, wie sie funktioniert und ob sie ihr Geld wert ist.

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Transponder auf ALT!

Sinn und Unsinn der Aktivierung des Transponders in der Platzrunde muss neu bewertet werden. Das tragische Unglück Mitte April 2018 beim Flugplatz Schwäbisch Hall hat unter anderem im Forum von Pilot&Flugzeug eine Diskussion über des Einsatz des Transponders ausgelöst.

In den letzten Jahren hat der Transponder durch die Verbreitung von TCAS „Traffic Anti Collision Systemen“ in der Allgemeinen Luftfahrt neue Aufgaben hinzugewonnen. Die Signale werden nun nicht mehr ausschließlich von der Flugüberwachung ausgewertet. Noch vor 10 Jahren wurde häufig geschult, dass der Transponder nicht in der Platzrunde aktiviert werden soll, sondern erst im Überlandflug. Angesichts dessen, dass sich die Flugzeuge gerade im Platzbereich am ehesten ins Gehege kommen, liegt es auf der Hand, dass der Transponder bereits am Rollhalt auf „Alt“ geschaltet werden soll, damit die TCAS etc. eine Chance haben, den Verkehr auch und gerade in Platznähe zu erkennen.

So, aber nun kommt’s: in SERA.13001 fordert die EASA „When an aircraft carries a serviceable SSR transponder, the pilot shall operate the transponder at all times during flight, regardless of whether the aircraft is within or outside airspace where SSR is used for ATS purposes..“ Das heißt, das Aktivieren des Transponders ist praktisch vorgeschrieben – sofern man denn einen hat.

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IFR-Kickstarter bei „Pilot und Flugzeug“

Am 17. und 18. März 2018 fand der von der Zeitschrift „Pilot und Flugzeug“ (kurz PuF) veranstaltete IFR-Kickstarter Termin statt. Hier ein kurzer Bericht.

Bitter kalt pfeift der Wind um das Tower-Gebäude des Flugplatzes Mainz Finthen, dem Veranstaltungsort des IFR-Kickstarter Seminars von PuF. Grau, tiefe Wolken – an sich veritable IMC Bedingungen, also genau das Richtige für das Seminarthema. Allerdings ist noch gar nicht sicher, ob wir überhaupt fliegen werden, denn Wolken und Kälte sind leider auch prima Vereisungsbedingungen.

Im Theorieteil informiert Jan Brill die fünf Teilnehmer des „IFR Kickstarter“-Seminars über die zahlreichen Möglichkeiten zur Erlangung des IR. Wichtig zu wissen: das Competence based IR ist ein vollwertiges Instrument Rating und nicht etwa ein IR für Arme. In der Lizenz steht dann einfach „IR“. Man kann also nicht erkennen, ob das Rating im Zuge einer ATPL-Ausbildung oder eben über den „competence based“ Weg erworben wurde. Das Enroute-IR (EIR) hingegen, hat die bekannten Einschränkungen (keine An- und Abflüge nach IFR) und ist auch nur im EASA-Raum gültig und einsetzbar. Die Theorie-Ausbildung ist für beide Ausbildungswege exakt dieselbe. Das Upgrade vom Enroute-Rating zum vollwertigen IR erfordert keine neue Theorie, sondern lediglich eine weitere praktische Prüfung, nachdem die zusätzlichen Mindestanforderungen an die Praxisausbildung erfüllt wurden. Um diese zu absolvieren, stehen dem IR-Anwärter zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten mit Ausbildungsabschnitten innerhalb und außerhalb einer ATO sowie Flugausbildung an Simulatoren offen. Die Theorie und die Praxis können übrigens an unterschiedlichen ATOs unabhängig voneinander absolviert werden, so ist man zum Beispiel nicht auf einen bestimmte Lernsoftware festgelegt.

Nach der Mittagspause einigen sich unsere Fluglehrer Jan Brill und Armin Stief auf das Urteil: „bedingt fliegbar“; bei zu starkem Eisansatz müssen wir gegebenenfalls abbrechen. Also geht es los: mit Flugplan unter IFR nach Mannheim für einen LOC Approach. Die zwei Lisas heben mit jeweils einer Crew ab und verschwinden rasch in den Wolken.

Als VFR-Pilot einmal mit einem FI in echten IMC zu fliegen – das ist gar nicht so einfach zu organisieren, aber heute passt es. Das ist definitv ein Unterschied zur Simulation mit Haube! Mit Null Glascockpit-Erfahrung wird das Eindrehen auf den Localizer zugegebenermaßen teilweise ein ziemlicher Eiertanz. Diese Erfahrung war die € 235.- für den Kickstarter-Kurs (incl. eine Flugstunde mit Lehrer) und die Anreise aus München allemal Wert. Nach der Landung hieß es dann erstmal: Eis entfernen für die nächste Crew. Der Eisansatz war durchaus signifikant, aber innerhalb der Toleranz unserer Instruktoren.

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Englisch Level 4

Für viele von uns steht in diesem Jahr wieder die Verlängerung des English Language Proficiency (Level 4) an. Thomas Wendl, der die Sprachprüfung 2014 und 2010 abgenommen hat, steht uns erneut zur Verfügung. Allerdings gibt es keine „Gruppenabnahme“ mehr, sondern – wegen der neu hinzugekommenen Aufzeichnungspflicht – nur noch Einzelgespräche. Neu ist auch, dass die „Prüfung“ jetzt bis zu drei Monate vor Fälligkeit der Verlängerung abgenommen werden kann. Achtung: Überziehen geht nicht! Nach Ablauf der Gültigkeit muss statt der Verlängerung eine Erstprüfung absolviert werden!

Bei Bedarf setzt Euch also bitte direkt mit Herrn Wendl in Verbindung (thomas@btwendl.de)

Termine sind grundsätzlich ab sofort bis Anfang Juli möglich, und dann wieder ab Anfang August.

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Landen in Landshut

Die Betreiberin des schönen Flugplatzes in Landshut „Landen in Landshut“ macht darauf aufmerksam, dass es aufgrund von Lärmbeschwerden der Anwohner verstärkt zu Kontrollen des Luftamts Süd kommen kann.
Piloten, die Landshut anfliegen, werden daher gebeten, ganz besonders auf die Einhaltung der Platzrunde zu achten, Ortschaften möglichst nicht zu überfliegen und aktuelle und vollständige Unterlagen mitzuführen.

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